Empfang über Breitbandkommunikationsanlage (Kabelfernsehen)

Die Breitbandkommunikationsanlage (kurz BK-Anlage) wird vorwiegend in dicht besiedelten Gebieten eingesetzt. Die Vielzahl der Einzelempfangsanlagen wird durch ein zentrales Empfangssystem (Kopfstation) ersetzt. Von hier aus werden die empfangenen Sender in ein Kabelnetz eingespeist und zu den einzelnen Wohnungen transportiert.

Bis zum Übergabepunkt (kurz ÜP), der sich in der Regel im Keller eines Hauses befindet, werden die Signale im Kabelnetz des Betreibers übertragen. Von dort muss jeder Hauseigentümer ein eigenes Hausverteilernetz von einem Elektrofachbetrieb installieren lassen. Das Verteilernetz in einer Neuanlage wird meist sternförmig installiert, d.h. vom Übergabepunkt aus wird zu jedem Teilnehmeranschluss eine getrennte Koaxialleitung mit doppelter Abschirmung verlegt.

Bei der Neuanlage ist ein Aufbau der Anlage in sternförmiger Struktur empfehlenswert. Die Vorteile der sternförmigen Installation sind:

  • Einfache Fehlersuche, da alle Anschlüsse getrennt überprüft werden können
  • Erweiterung des Sternnetzes ist einfach möglich
  • Getrennte Rückkanäle bieten für die Zukunft dem Teilnehmer die Möglichkeit, mit der Zentrale einen Dialog zu führen

Wenn bereits eine Empfangsanlage vorhanden ist und diese den Anforderungen genügt, erfolgt die Einspeisung am Verteilungseingang der bestehenden Anlage. Der Aufbau einer neuen Verteileranlage setzt eine gewissenhafte Planung voraus, damit Signalpegel und Signalqualität an jeder Antennensteckdose einen optimalen Empfang ermöglichen.

Die Planungsunterlagen und das vorgeschriebene Messprotokoll erstellen wir selbstverständlich für jede neu erstellte Anlage.

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